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KOCHBUNKER

Diese Ringstaende sollen von einem aus Ostpreußen stammenden General Fiedler entwickelt worden sein, der an der Ostfront die Problematik von Schuetzenloechern erkannt hatte, speziell wenn sich ein Panzer auf diesen dreht, und der zudem Besitzer einer Betonroehrenfabrik war. Der Name stammt wohl von der Truppe, die diese Staende aufgrund ihrer Form Kochtopf nannten, woraus dann spaeter der Begriff „Kochbunker“ wurde. Eine andere Theorie besagt, dass sie eine Entwicklung des ehemaligen Gauleiters von Ostpreußen, Koch, sein sollen.

Sie wurden im Jahre 1944 in das Stellungsbauprogramm aufgenommen und ueber 5000 Mal in der Weststellung gebaut. Auch sie dienten dazu Luecken in der Feuerlinie zu schließen. Die KOCHBUNKER stellen wohl die letzte Entwicklungsstufe der Ringstaende dar.

Im Wesentlichen bestanden sie aus einer 1,70 cm hohen Betonroehre mit einer Wandstaerke von 10 cm und einer seitlichen Zugangsoeffnung von 75 cm Hoehe. Darauf wurde dann ein Betonring mit einer Oeffnung von 80 cm Durchmesser aufgesetzt. Die einzelnen Teile waren vorgefertigt und mussten nur noch eingebaut werden.

Die Einsatzmoeglichkeiten der KOCHBUNKER waren sehr vielfaeltig, so konnten sie als MG- Stand, als Beobachter mit einer kleineren Oeffnung, als Unterstand mit verschlossenem Deckel, als Panzerfauststand oder sogar als erweiterter Unterstand verwendet werden, wobei zwischen zwei vertikal eingebauten Roehren eine dritte horizontal angeordnet wurde.

Die hier eingebauten Exemplare stammen aus dem Bereich Blieskastel.

 

Kochbunker1
Kochbunker3
unbenannt
Kochbunker2
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